SVO Basketball beschert Kufstein erste Niederlage

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Die Festung ist gefallen!

Auch im ersten Spiel des neuen Kalenderjahres bleibt der amtierende Regional- und Landesligameister SVO Basketball ungeschlagen und kann dem in jeder Hinsicht ambitioniert auftretenden Liganeuling Kufstein Towers die erste Heimniederlage bescheren.

Alles war angerichtet für das Spitzenspiel der Liga: Erstplatzierter gegen Zweitplatzierte und bestens gefüllte Zuschauerränge. So starteten beide Mannschaften sofort munter drauf los und lieferten sich in den ersten paar Minuten einen regelrechten Schlagabtausch. Problematisch für die Gäste aus Innsbruck waren dann jedoch die frühen Mannschaftsfouls, welche in weiterer Folge die Kufsteiner im ersten Viertel 12 Mal an die Freiwurflinie führten. Doch man bewahrte kühlen Kopf und konnte sich in den letzten Minuten wieder auf 18:19 aus Sicht der Gäste heran kämpfen. Auch im zweiten Viertel konnte sich keine Mannschaft so wirklich absetzen. Zwar überzeugten die Towers in diesem Spielabschnitt vor allem durch Treffsicherheit von außen, jedoch konnte der SVO seinerseits erneut durch Züge zum Korb reüssieren. Mit 32:38 aus Sicht der Gäste ging es in die Halbzeitpause.

Die Anfangsminuten des dritten Viertels gehörten dann den Innsbruckern. Ein 9:2-Run sicherte dem SVO eine 41:40 Führung. Und gleichzeitig war dies auch der letzte erwähnenswerte Run für beide Mannschaften für etliche Minuten. Was folgten waren 10 intensiv geführte Minuten, in denen sich keine Mannschaft richtig absetzen konnte. Mit 49:50 ging es in die letzten zehn Minuten.

Auch dort änderte zunächst nicht viel am Spielgeschehen. Ein 6:0-Run Mitte des vierten Viertels sicherte dem SVO erstmals eine 3 Punkte Führung. Zwar konnten die Towers ihrerseits nochmals darauf antworten, jedoch schafften zwei Erfolgreiche Dreipunktewürfe der Innsbrucker dann eine Minute vor Schluss klare Verhältnisse. Da man seitens des SVO auch von der Freiwurflinie keine Nerven zeigte, war der Sieg somit in trockenen Tüchern.

Kufstein Towers – SVO Basketball Innsbruck: 63:69 (19:18, 32:38, 49:50)